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Mit dem Zyklus versöhnt // Menstruieren ohne PMS und Schmerzen

Die meisten Frauen haben eine ganz miese Beziehung zu ihren Tagen. Dabei könnten wir ganz leicht bluten und dabei sogar noch etwas über uns lernen. Wie ich mein PMS losgeworden bin und kaum mehr Schmerzen habe, erfährst du hier.

Ich möchte, dass Ihr euch einmal vorstellt, wie ein junges Mädchen, vielleicht zwölf, dreizehn Jahre alt, in der Schule in ihrem Rucksack nach einem Tampon oder einer Binde kramt. Das Mädchen ist etwas gestresst. Sie weiss, dass es ihr erster Tag der Mens und die Blutung dementsprechend stark ist. Ergo auch, dass der Tampon unbedingt gewechselt werden muss. Das Mädchen schaut sich verstohlen um, um sicherzugehen, dass ihr niemand dabei zusieht, wie sie den Hygieneartikel aus ihrer Tasche nimmt und sicher in ihrer Hand verstaut. So schnell es geht, verschwindet sie auf der Toilette.

 

Das Mädchen hätte ich gewesen sein können – ich bin mir aber auch sicher, dass ich mit dem Gefühl der Scham, was die Mens angeht, nicht alleine dastehe. Auch heute noch drehe ich mich zweimal um, um sicherzugehen, dass alles Blut hinuntergespült wurde, einfach weil die Angst davor, dass jemand die Mens entdecken könnte, so tief konditioniert sitzt. Und da wären wir schon bei der Ursache für unseren Schmerz, den wir während der Monatsblutung empfinden. Wer Angst hat, verkrampft. Wer verkrampft, hat Schmerzen. Soviel zur körperlichen Ebene. 

 

Bei der Menstruation kommt allerdings noch eine seelische Komponente hinzu. Von klein auf haben wir gelernt, dass Menstruation weh tut. Das haben uns unsere Mütter vorgelebt. Wir haben Schmerzen erwartet, ja uns auf sie fokussiert. Eine amerikanisch-holländische Studie hat einen Versuch mit schwangeren Frauen gestartet und diese gefragt, wie stark sie die Geburtsschmerzen erwarten würden. Die amerikanischen Frauen, in deren Kultur viele Kaiserschnitte gemacht und Unmengen PDAs gelegt werden, gingen von unaushaltbaren Schmerzen aus. Die Holländerinnen, in deren Kultur vor allem Hausgeburten vorkommen, gingen von starken, aber aushaltbaren Schmerzen aus. Und siehe da: Nach der Geburt sahen sich beide Nationalitäten in ihren Vorahnungen bestärkt. Die Amerikanerinnen sagten aus, dass die Schmerzen so schlimm gewesen seien, dass sie ohne Medikamente nicht ausgekommen währen, während die Holländerinnen von absolut aushaltbarem Schmerz sprachen. Mit diesem Beispiel will ich aufzeigen, wie sehr wir uns selbst konditionieren und Erwartungen als selbsterfüllende Prophezeiungen wirken. Wir müssten also nur unsere alten Konditionierungen loswerden. Bloss: Das ist gar nicht so einfach. 

 

Unsere Programme im Umgang mit unserer Mens sind tief in uns abgespeichert und ind zusätzlich sehr individuell verursacht. Wie eine Kultur mit der Mens umgeht – ob dort die Mens als etwas Schönes begrüsst und vielleicht ein Fest zu Ehren der frischgebackenen Frau gefeiert wird –, wie die Eltern mit der Mens umgehen, wie die Freundinnen mit der Mens umgehen, aber auch wie unsere (Pop)kultur mit der Mens umgeht, hat einen grossen Einfluss darauf, wie wir bluten. Die Mens ist der absolute Beweis für unsere Weiblichkeit und wir sollten uns ernsthaft darüber Gedanken machen, was es für uns ganz persönlich bedeutet, dass uns dieser Beweis für unsere Weiblichkeit so weh tut. Ich für meinen Teil bin mir sicher, dass uns Frauen dieses auf heteronormative Männlichkeit ausgerichtete Leben nicht entspricht und etwas in unserem inneren Kern unterdrückt. Ich bin mir aber auch sicher, dass viele Erlebnisse, die wir Frauen in dieser sexistischen Welt machen mussten, dazu führt, dass etwas Intimes unserer Weiblichkeit verletzt wurde. Studien beweisen, dass Frauen, die einen sexuellen Missbrauch erlebt haben, unter stärkerer PMS leiden, mehr Probleme beim Menstruieren haben und schwieriger gebären. Urweibliche Dinge, die plötzlich nicht mehr so natürlich funktionieren.

 

Um wieder einen normalen Umgang mit unserer monatlichen Mens zu bekommen, sollten wir uns etwas klar machen: Eigentlich (und damit meine ich den Zustand, der in uns vorherrschen würden, wenn wir nicht ins Negative konditioniert oder gewisse Erlebnisse gemacht hätten) verursacht die Mens keine Beschwerden. Eigentlich bluten wir nicht besonders stark. Und eigentlich bluten wir in Harmonie mit dem Mond. 

 

Ich wundere mich immer wieder darüber, dass uns allen diese Tatsache nicht stärker bewusst ist. In gewisser Weise ist alles mit dem Mond verbunden. Der Mond schafft es, ganze Meere bei Ebbe und Flut in Bewegung zu versetzen. Auch wir bestehen zum grössten Teil aus Wasser und dieses Wasser in unseren Zellen reagiert auf den Mond. Frauen sind allerdings noch stärker mit dem Mond verbunden, weil wir zyklische Wesen sind. Der weibliche Zyklus dauert in der Regel etwa achtundzwanzig Tage – genau so lang, wie der Mond braucht, um die Erde zu umkreisen. In vielen Kulturen war das Wissen um die Verbundenheit zwischen der Frau und dem Mond fester Bestandteil. Die Menstruation wurde deshalb auch nicht als eklig und schmutzig, sondern als heilig empfunden. Ein Mädchen, das zu bluten begann, wusste, wie die Phasen energetisch verlaufen würden und war mit sich, ihrer Weiblichkeit und der Natur im Einklang.    

 

In diesem Artikel möchte ich dir Wissen um deinen weiblichen Zyklus mitgeben, das dir dabei helfen kann, harmonischer zu leben. PMS, starke Menstruationsbeschwerden und unregelmässige Zyklen sind meistens eine Antwort darauf, dass die Verbindung zwischen Mond und Frau nicht mehr genügend gepflegt wurde und die Frau so in eine Disharmonie kam. Mit einigem Wissen und einfachen Übungen kannst du dich wieder mit dem Mond verbinden und wieder leichter und unbeschwerter bluten.

 

Die Zeit der Menstruation – die Zeit des Neumondes – die Zeit des Winters    

 

Wenn du Menstruierst befinden sich die Energien des Mondes und die deines Zyklus’ gewissermassen im Winter. Wie die Pflanzen im Winter, hast auch du womöglich das Bedürfnis, dich komplett zurückzuziehen und in die Stille zu gehen. Die Zeit der Menstruation ist eine Zeit, in der du dich voll und ganz auf deine Intuition verlassen solltest. Wahrscheinlich sagt dir deine Intuition ohnehin, dass du zuhause bleiben solltest. Die meisten Frauen erleben stärkere Gefühlswelten während ihrer Mens. Hör auf diese Gefühle, wende dich deinem Inneren zu. In der heutigen Zeit wird Mädchen leider beigebracht, dass sie ihre Mens verstecken müssen – und einem Chef auf der Arbeit niemals sagen können, dass sie menstruieren und deshalb zuhause bleiben. Die Mens wird als lästiges Ding angesehen, dass irgendwie kennzeichnet, dass man Frau ist, das aber keine Aufmerksamkeit bekommen darf und wofür Frau zu allerletzt eine Extrawurst verdient. Die Konsequenz ist, dass wir Frauen verlernen, auf die Zeichen unseres Körpers zu hören. Dass wir Schmerzmedikamente einwerfen, um die teilweise garstigsten Krämpfe stillschweigend zu erdulden. Dass wir unsere Gefühle in dieser Phase ignorieren und sie als hormonellen Quatsch abtun.     

 

Nicht nur dein Körper ist in der Zeit der Mens sensibler, auch deine Seele ist sehr verletzbar. Je öfter du also deine eigenen Gefühle ignorierst, desto stärker verletzt du dich selber. Die einzige Chance deines Körpers, auf sich Aufmerksam zu machen? Er produziert noch stärkere Krämpfe und Gefühlsschwankungen, in der Hoffnung, dass du dich ihm zuwendest!  Dein Körper regeneriert sich in der Phase der Mens. Dein Körper benötigt dafür Zeit und Energie. Gib dir, was du brauchst! Einige Frauen verspüren während der Mens die Lust auf Sex. Auch hier solltest du auf dich hören. Sex kann deinem Körper dabei helfen, den Bauch zu entspannen und einfacher zu bluten. Lust, ins Yogastudio zu fahren oder sich zum Schwimmen aufzuraffen, haben nur die wenigsten Frauen während der Mens. Aber etwas Bewegung tut dem Körper tatsächlich gut, wirkt krampflösend und hilft gegen die Schmerzen. Auch hier empfehle ich dir, sanfte Yogaübungen zu machen (kein Kapalabhati oder Umkehrhaltungen). Aber auch ein Spaziergang kann deinem Körper helfen, schmerzfreier zu bluten. 

 

Achte während deiner Mens unbedingt darauf, keine chemischen Pflegeprodukte zu benutzen. Einige Hersteller von Tampons und Binden verwenden leider immer noch viele giftige Chemikalien und bleichen die Produkte mit Chlor. Benutze möglichst biologische Produkte ohne Zusätze. Ich bin ein grosser Fan von Menstruationstassen aus Silikon. Allerdings sind die Tassen nicht jederfraus Sache. Die Tassen werden in der Yoni platziert und fangen dann das Blut auf. Zum Entleeren löst man die Tasse vorsichtig aus der Yoni und leert das Blut dann zum Beispiel in die Toilette. Durch die Menstruationstasse kommt man in näheren Kontakt mit dem eigenen Blut – ein Nebeneffekt, den ich wunderbar finde, da man so viel über sich selbst und seine Menstruation lernt.     

 

Ätherisches Zyklusöl

 

Diese ätherische Ölmischung reguliert den Zyklus, hilft bei Regelschmerzen und mindert die Stimmungsschwankungen während der Mens. Kleine Kinder – besonders aber auch Neugeborene – reagieren sehr stark auf ätherische Öle. In jedem Fall solltest du darauf achten, dass dein Kind die Öle nicht in die Finger bekommt.

 

Du brauchst:

  • 1 Fläschchen aus Glas
  • Mandel- oder fraktioniertes Kokosöl als Basisöl
  • Folgende ätherische Öle oder eine Auswahl der folgenden Öle: Muskatellersalbei, Bergamotte, Fenchel, Kamille römisch, Majoran, Lavendel, Karottensamen

Ich verwende alle Öle von doTERRA. Du findest sie hier

 

So geht's:

 

Gib das Basisöl in dein Glasfläschchen und fülle es auf, bis es fast ganz voll ist. Nun gibst du je zwei Tropfen Muskatellersalbei-, römisches Kamillen-, Fenchel-, Lavendel- und Karottensamenöl dazu. Zum Schluss gibst du noch vier Tropfen Majoranöl zur Mischung. Gut schütteln und fertig!

 

Wenn du dein Öl nicht selber zusammenmischen möchtest, empfehle ich dir eine fertige Mischung von doTERRA, die bei mir Wunder vollbringt. Das Öl entspannt und wärmt den Bauch leicht, sodass er kaum krampft. Zusätzlich helfen die ätherischen Öle dabei, die Stimmungsschwankungen auszugleichen und zur Balance zurückzuführen. Deshalb finde ich die Hilfe von ätherischen Ölen auch b ei PMS unschlagbar. Die Mischung heisst Clary Calm und du bekommst sie hier.

 

Das Zyklusöl kannst du sanft auf deinen Bauch und Rücken geben und etwas einmassieren wenn du Schmerzen hast. Ich gebe von dem Öl auch auf die Fusssohlen, da das Öl so über die Reflexzonen im ganzen Körper wirken kann.

 

Die Follikelphase – die Zeit des Halbmondes – die Zeit des Frühlings    

 

Die erste Woche nach deiner Mens ist die Zeit deines inneren Frühlings. Dein Körper hat sich regeneriert und treibt nun die ersten Knospen durch die Erde. Der Körper strebt nach Sommer und bereitet sich vor, in seiner ganzen Schönheit zu erblühen. Du hast deshalb in dieser Phase wieder mehr Energie und bist wieder konzentrierter. Dies ist also die perfekte Zeit, um planerische Arbeiten zu verrichten und neue Projekte zu starten, die du so tatkräftig angehen wirst. Du hast wieder viel Energie und wahrscheinlich auch Lust, hinauszugehen, dich mit Menschen zu treffen und vielleicht sogar zu feiern. Tu das! Emotional bist du in dieser Zeit sehr stabil und ausgeglichen.

 

Dein Eisprung – Vollmond – der Sommer deines Zyklus    

 

Während des Eisprungs befindest du dich auf dem Höhepunkt deines Selbst. Hier bist nicht nur du am fruchtbarsten, sondern auch deine Projekte fruchten am besten. Du tust alles mit einer enormen Hingabe und Energie. Die Zeit des Eisprungs ist gewissermassen die Zeit des Sommers deines Inneren. Emotional fühlst du dich gut, hast am meisten Selbstbewusstsein. Jetzt ist eine gute Zeit für passionierten Sex. Einige Frauen erleben in den Stunden ihres Eisprungs einen Mini-Wintereinbruch. Mir geht es so. Ich spüre, wenn ich meinen Eisprung habe und leide dann am sogenannten Mittelschmerz, den ich als sehr unangenehm empfinde. Mir hilft es in dieser kurzen Zeit zu realisieren, dass mein Körper einen kurzen Rückzug benötigt, kurz Kraft tanken und zur Ruhe kommen muss. Der ganze Spuk ist aber meistens nach einem halben Tag vorüber.    

 

Zeit der Lutealphase –– Zeit des inneren Herbstes – abnehmender Mond   

 

In dieser Zeit bereitet sich der Körper auf die bevorstehende Mens vor und wirft allen Ballast ab, den er nicht braucht – ähnlich wie die Bäume im Herbst ihre Blätter abwerfen. Diesem Impuls solltest du vertrauen. Einige Frauen haben das Bedürfnis, die Wohnung oder das Haus aufzuräumen und alles gemütlich herzurichten. Emotional ist diese Zeit von einem erneuten Rückzug gekennzeichnet. Frau kehrt wieder in sich ein. Hier erleben die meisten auch das berüchtigte prämenstruelle Syndrom – kurz PMS genannt. Vor allem auf der psychischen Ebene setzt das PMS Frauen regelrecht ausser Gefecht. 

 

Wenn ich an PMS leide, weiss mein Mann meistens schon vor mir Bescheid. Ich bin dann sehr verletzbar, nahe am Wasser gebaut und ungemein reizbar. Es braucht nicht viel, um mich in meinen Grundfesten zu erschüttern oder an die Decke gehen zu lassen. In meinem Inneren fühle ich mich meistens sehr verzweifelt, weil ich nicht verstehe, wieso ich mich so schlecht fühle. Der Blick auf meinen Zykluskalender erleichtert mich dann sehr, denn er verrät mir, dass meine Gefühlswelten auf die PMS zurückführbar sind. Das heisst allerdings nicht, dass die Gefühle während des PMS nicht echt sind. Gerade in der lutealen Phase kommen wir in einen sehr engen und unausweichlichen Kontakt mit unseren Emotionen und erhalten so die Chance, direkt mit unserem Inneren zu kommunizieren. Denn aus unserer eigenen Tiefe kommen diese Gefühle, für die wir sonst zu wenig sensibel sind. Die Tatsache, dass diese Phase deshalb kostbar ist, hilft mir sehr, sie anzunehmen und als Phase der Einkehr und Ruhe – vor allem aber auch der Seelenhygiene – anzusehen. 

 

Wenn du deinen Partner oder deine Partnerin während dem PMS richtiggehend verabscheust, oder dich selber nicht im Spiegel ansehen kannst, bedeutet dies nicht, dass es in deinem Inneren in Wahrheit so aussieht. Dein Körper teilt dir in dieser Phase lediglich überspitzt mit, was du während des Rests des Zyklus so erfolgreich ausblendest. Es lohnt sich also, zu hinterfragen, ob hinter den extremen Gefühlen vielleicht ein Fünkchen Wahrheit steckt. Vielleicht erzählt dir dein Körper, dass du dich besser mit deinem Partner oder deiner Partnerin organisieren solltest. Dass du etwas mehr mit deinem Kind entlastet werden müsstest. Oder dass du einfach mal wieder einen Nachmittag im Bett dein Buch lesen solltest. Nimm dich ernst und sieh das PMS als Chance, dein Inneres in Balance zu halten. 

 

Zyklustee:    

Es gibt fertige Zyklustees, die oft auch Frauentees genannt werden. Du kannst dir den Tee aber auch selber mischen. Dafür benötigst du Himbeerblätter, Lavendelblüten, Frauenmantelkraut und Hibiskusblüten. Du mischst die Kräuter und Blüten zu gleichen Teilen. Gib nun etwa zwei Esslöffel der Mischung in eine Kanne und übergiesse sie mit kochendem Wasser. Nach etwa fünf Minuten kannst du den Tee trinken. Der Tee wirkt entkrampfend, entgiftend und entschlackend, lockert Muttermund und Beckenboden, wirkt gegen PMS und Migräne, fördert den Eisprung und enthält jede Menge Vitamine, Kalzium und Eisen. Du siehst; der Tee hat’s zyklustechnisch wirklich in sich. Du kannst den Tee deshalb auch zu jeder Zeit deines Zyklus’ trinken.       

 

Brustmassage        

 

Die Brustmassage ist sozusagen das Herzstück meiner Tipps für weniger PMS und leichtere Mensblutung. Ich schwöre wirklich darauf. Und das beste daran ist, dass du nichts ausser deine Hände und wenn du magst ein Massageöl oder eine duftende Duschlotion benötigst. Ach ja, und etwas Zeit! Du solltest diese Körperübung nämlich täglich machen, damit sie gut wirkt. Am besten du nutzt die Zeit in der Dusche dazu. Streiche dazu mit deinen Handflächen von Innen nach Aussen um deine Brüste herum. Du darfst ruhig etwas Druck ausüben. Achte aber darauf, dass du deine Brustwarzen dabei möglichst wenig berührst. Kreise so etwa für fünf Minuten nach Aussen und wechsle dann die Seite, indem du mit den Handflächen von Aussen nach Innen um deine Brüste kreist. Auch etwa fünf Minuten reichen hier. 

 

Durch die Bruststimulierung schüttet dein Körper Hormone aus, die deine Hormone wieder in Balance bringen und den Hormonabfall kurz vor der Mens regulieren – so also auch PMS sehr effektiv verhindern. Die Brustmassage mag sich am Anfang komisch anfühlen, aber mit der Zeit wird sie ganz einfach zum Teil deiner Morgenroutine.

 

Nadi Shodhana

 

Ich praktiziere jeden Morgen etwa 15 Minuten Nadi Shodana, eine Atemtechnik aus dem Pranayama. Diese Atemtechnik hilft dir dabei, Sonne und Mond zu verbinden, also deine weibliche und männliche Seite zu harmonisieren. Ich habe in einem früheren Artikel bereits über Nadi Shodhana geschrieben. Du findest die genaue Beschreibung hier

 

Das war's auch schon mit meinen Tipps und Inputs für leichtere Tage. Hier noch schnell im Überblick, was ich wann für meinen Zyklus tue: 

 

  • Frauentee: Täglich, oder mehrmals pro Woche
  • ätherische Ölmischung auf Bauch und Füsse: Ab Lutealphase (ab dem Zeitpunkt, wo PMS auftreten könnte) bis und mit zu den ersten Tagen der Mens
  • Brustmassage: Täglich oder mehrmals pro Woche für ca. 5-10 Minuten
  • Nadi Shodhana: Jeden Morgen ca. 15 Minuten
  • Zeit für Innenbeschau: Einmal in der Woche versuche ich mich zu reflektieren und zu überlegen, wie es mir tatsächlich geht. Ich versuche die Emotionen dann in Korrelation mit dem Zyklus zu bringen oder nehme mir einfach Zeit, bei mir anzukommen.

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